Aktuelles
Szenische Lesung
„Sei gegrüßt und lebe!“
Brigitte Reimann und Christa Wolf –
eine Freundschaft in Tagebüchern und Briefen
Die für das Lausitz Festival von mir konzipierte und szenisch eingerichtete Lesung hatte am 3. September 2023 Premiere in der vollbesetzten Görlitzer Rabryka, Haus 1.
Das Staatsschauspiel Dresden übernahm die Produktion, und so erlebte sie am 13. November 2023 im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden (K3) ihre Dresdner Premiere.
Wegen der anhaltenden Nachfrage zeigte das Staatsschauspiel Dresden die szenische Lesung insgesamt 18 Mal. Die letzte Vorstellung fand am 15. Mai 2026 statt, vor ausverkauftem Haus.
Aber das ist noch nicht das Ende: Der so aufrichtige wie tiefgründige Gedankenaustausch der beiden Schriftstellerinnen zwischen 1963 und 1973 stößt nach wie vor auf Interesse.
Jetzt erwartet der Theaterkahn das literaturbegeisterte Publikum.
„Wann, zum Teufel, ist der richtige Zeitpunkt, auf einen offenen Brunnen hinzuweisen?“, fragte eine verzweifelnde Brigitte Reimann im Januar 1969 Christa Wolf. Der Briefwechsel zwischen den beiden Schriftstellerinnen ist kostbares und berührendes Zeugnis einer emanzipierten Frauenfreundschaft und zugleich ein unschätzbares Zeitdokument. Viele darin aufgeworfene Fragen haben bis heute nichts an Relevanz eingebüßt.
Mit: Christine Hoppe (Christa Wolf) und Fanny Staffa (Brigitte Reimann)
Termine:
16. Oktober 2026, 19:30 Uhr, Theaterkahn-Dresdner Brettl





Szenische Lesung
„Zwischen Welten“
nach dem gleichnamigen Roman von Juli Zeh und Simon Urban
„Wenn ich dich gerade erst kennengelernt hätte, würde ich mich keine zehn Minuten mit dir abgeben“, schreibt Theresa.
Und Stefan entgegnet: „Wir hätten uns gar nicht erst kennengelernt. Drei Sätze über Politik aus deinem Mund, und ich wäre schreiend weggerannt.“
Und doch können sie nicht aufhören, einander in Mails und Messages vom jeweils anderen Standpunkt überzeugen zu wollen. Mit ihrem kontrovers diskutierten Roman halten die Autoren Juli Zeh und Simon Urban ein Plädoyer für den Diskurs, ohne den tieferes Verständnis füreinander weder in der privaten Beziehung noch in der Gesellschaft möglich ist.
Für das Lausitz Festival 2025 erarbeitete Heike Merten-Hommel eine Lesefassung dieses brisanten Romans und Hasko Weber, Generalintendant des Staatstheaters Cottbus, setzte sie auf der Hinterbühne des Großen Hauses um. Im Anschluss an die ausverkaufte Vorstellung moderierte Heike Merten-Hommel ein Gespräch mit dem Autor Simon Urban und Hasko Weber über die im Roman verhandelten Themen. Auf Grund des Erfolges wird es am Staatstheater Cottbus in der Saison 2025/2026 weitere Vorstellungen geben.
Mitwirkende:
Ariadne Pabst und Amadeus Gollner (Lesung)
Hasko Weber, Generalintendant Staatstheater Cottbus (Szenenische Einrichtung)
Hans-Holger Schmidt (Bühne)
Anna-Martha Thomas (Kostüme)
Heike Merten-Hommel (Textfassung)
Termine:
Premiere: 29. August 2025, 19:30 Uhr, Staatstheater Cottbus, Großes Haus
- Januar 2026, 19:30 Uhr, Staatstheater Cottbus
20. Februar 2026, 19:30 Uhr, Staatstheater Cottbus
14. März 2026, 19:30 Uhr, Staatstheater Cottbus
12. Juni 2026, 19:30 Uhr, Staatstheater Cottbus











2. Auflage!
„Die Kunst des Handwerks. 19 Porträts aus der Oberlausitz“
ist der Titel eines Bildbandes, zu dem ich die Texte verfasste.
Seit Ende September 2022 ist das Buch, in dem 19 traditionelle HandwerkerInnen aus der Oberlausitz per Bild und Wort porträtiert werden, im Handel. Ihre ureigenen Arbeits- und Lebenswelten und ihre wirtschaftlichen Daseinsformen reflektieren nicht nur Zeitgeist und Wertvorstellungen hier und heute. Gegründet auf die Erfahrungsschätze ihrer Vorfahren werfen sie zugleich Schlaglichter auf die Zukunft des Handwerks. Rafael Sampedros großformatige Schwarzweißfotos beleuchten, in Verbindung mit auf Interviews basierenden Texten, einen Ausschnitt der in Veränderung begriffenen vielfältigen Kulturlandschaft Oberlausitz.
Weitere Informationen und Vertrieb: Oberlausitzer Verlag (externer Link)